DER BÖRSENGANG VIA
INITIAL PUBLIC OFFERING (IPO)

Swordblade & Co verfügt über das nötige Fachwissen und eine nachgewiesene Erfolgsbilanz, um Sie beim IPO-Prozess zu unterstützen. Wir bieten allumfassende Dienstleistungen an, um Kleinunternehmen wie Micro und Nano Caps kompetent zu beraten und sie bei der Umsetzung zu unterstützen. Unsere Berater bringen alle Parteien zusammen und erstellen ein engagiertes Team von Fachleuten, um den Börsengang Ihres Unternehmens erfolgreich durchzuführen.

Was ist ein IPO?

Bei einem Intitial Public Offering (IPO) verkauft ein Unternehmen zum ersten Mal seine Aktienanteile an einer Börse, wodurch das private zum öffentlichen Unternehmen wird. Dies wird im Englischen auch als „Going Public“ bezeichnet und ermöglicht dem Unternehmen, Kapital durch die Vergabe neuer Aktien einzuwerben. Mit dem Zugang zu mehr Kapital kann sich ein Unternehmen besser positionieren, um zu wachsen und zu expandieren. Daneben gibt es viele andere Gründe für einen IPO, wie beispielsweise die Auszahlung früher Investoren.

Ein Unternehmen, das Aktien anbietet, wird als Emittent bezeichnet und entscheidet, wie viel Aktien es veräußern möchte. Der Emittent arbeitet hierbei eng mit einer Investmentbank oder einer Gruppe von Investmentbanken zusammen, die als Underwriter fungieren und die Aktien von der Gesellschaft kaufen, bevor sie auf den öffentlichen Markt gebracht werden. Die Underwriter beraten Unternehmen beim Börsengang und schlagen unter anderem einen anfänglichen Aktienpreis vor, der anhand der Nachfrage ermittelt wird.

Ein IPO stellt ein großes Unterfangen für jedes Unternehmen dar. Daher veranstalten die meisten Börsen auch eine Zeremonie, um diesen Moment zu würdigen. An den Börsen von New York und London läuten Unternehmen die Eröffnungsglocke, während in Hongkong der zeremonielle Gong geschlagen wird. Zu den größten IPOs in der jüngeren Geschichte zählen General Motors im Jahr 2010 mit $18,15 Milliarden, Facebook im Jahr 2012 mit $16,01 Milliarden und die Alibaba Group im Jahr 2014 mit $25 Milliarden.

Ein IPO ist nicht die einzige Möglichkeit für ein Unternehmen, an die Börse zu gehen. Weitere Optionen sind Direct Listings und Reverse Mergers.

Warum führen Unternehmen den Börsengang mit einem IPO durch?

Wie funktioniert der IPO-Prozess mit Swordblade & Co?

Ein IPO stellt einen bedeutenden Schritt für ein Privatunternehmen dar. Hierbei handelt es sich um einen komplizierten Prozess, der je nach Marktbedingungen und der allgemeinen Unternehmenssituation mehrere Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen kann. Es gibt keinen einheitlichen Ansatz, um ein öffentliches Unternehmen zu gründen.

Bei Swordblade & Co fungieren wir als leitendes Beratungsunternehmen, um Ihnen den Prozess zu erleichtern und Sie auf Ihrem Weg von einem privaten zu einem börsennotierten Unternehmen zu unterstützen.

Schritt 1: Wenn ein Unternehmen bereit ist, an die Börse zu gehen – in der Regel nach einer erfolgreichen Wachstumsperiode – wird im ersten Schritt ein Underwriter eingestellt. Bei großen Unternehmen ist dies normalerweise eine Investmentbank oder auch gleich mehrere Banken. Sie leiten den IPO-Prozess und fungieren als Vermittler zwischen dem Unternehmen und den Investoren.

Wenn Sie sich für Swordblade & Co entscheiden, helfen wir Ihnen dabei, einen Underwriter zu finden – normalerweise einen Finanzberater wie einen Vermögensverwalter – der über ein Netzwerk von interessierten Investoren verfügt. Dieser Schritt stellt immer eine Herausforderung dar.

Sie können einen Underwriter nur dann einstellen, wenn dieser genug Vertrauen in Ihr Unternehmen hat, um Geld und Ressourcen in den Verkauf Ihrer Aktien zu investieren. Da es sich bei den meisten Unternehmen um unbekannte Firmen handelt, ist das Investitionsrisiko folglich hoch. Dies ist einer der Gründe, warum ein Börsengang per IPO so kompliziert ist, insbesondere für Kleinunternehmen wie Micro und Nano Caps. Es ist nicht einfach, Underwriter vom Unternehmenspotenzial zu überzeugen. Wenn wir keinen Underwriter finden, können wir Sie bei einem Direct Listing unterstützen, was unserer Meinung nach den besseren Weg zum Börsengang darstellt.

Beachten Sie, dass ein privates Unternehmen vor dem Börsengang eine Holdinggesellschaft gründen muss, um dessen Vermögenswerte zu erwerben. Die Holdinggesellschaft wird an die Börse gebracht und nicht die Betreibergesellschaft.

Schritt 2: Wir erstellen eine Registrierungserklärung und helfen Ihnen bei der Auswahl einer Anwaltskanzlei zur Erstellung eines Prospektentwurfs. Dieses Dokument enthält einen detaillierten Finanzbericht und viele weiteren Informationen über Ihr Unternehmen. Alles wird mit dem Underwriter abgestimmt, der potenziellen Anlegern den Prospekt vorstellt, damit diese fundierte Entscheidungen treffen können.

Schritt 3: Der Underwriter führt eine Due Diligence durch, um die von Ihrem Unternehmen offengelegten Fakten zu überprüfen und die Marktreife zu ermitteln.

Schritt 4: Einreichung eines Antrags bei der Börse, an der Sie den Börsengang durchführen möchten. In dieser Phase können wir auch ein Meeting mit wichtigen Entscheidungsträgern der jeweiligen Börse organisieren. Jede Börse verfügt über ein Netzwerk von Unternehmensberatern, die eine Due Diligence für die Eignung eines Unternehmens durchführen. So verfügt beispielsweise der AIM (Alternative Investment Market – ein Teilmarkt der London Stock Exchange) über NOMADs (nominierte Berater). Sie beraten und begleiten Unternehmen beim Zulassungsverfahren, beurteilen deren Eignung und unterstützen Sie bei der Vorbereitung und Einreichung der Unterlagen nach den Vorgaben der Börse.

Schritt 5: Sie müssen Aufsehen erregen, damit der Börsengang zum großen Ereignis wird. Daher begleiten Sie den Underwriter auf einer Roadshow. Hierbei handelt es sich um eine intensive ein- bis zweiwöchige Reihe von Meetings und Präsentationen, um institutionelle Investoren vom zukünftigen Wachstumspotenzial und dem wahrscheinlichen Marktanteil Ihres Unternehmens zu überzeugen. Diese reichhaltigen Aktivitäten können fünf oder mehr Meetings pro Tag umfassen. Der Prozess wird auch als „Bookbuilding-Verfahren“ bezeichnet und erfasst und registriert die Anlegernachfrage nach Ihren Unternehmensanteilen.

In dieser IPO-Phase kann Swordblade & Co zusätzliche Unterstützung leisten, Meetings moderieren und weitere Investoren vorstellen. Wir verfügen über ein Netzwerk von vermögenden Privatpersonen, die nach neuen und aufregenden Anlagemöglichkeiten suchen.

Schritt 6: Nachdem das anfängliche Aktienpaket verkauft oder gezeichnet wurde, setzen Sie sich mit dem Underwriter in Verbindung, um einen Anfangspreis für die Aktie und ein Datum für den ersten Handelstag festzulegen.

Schritt 7: Es ist Zeit für den Börsengang! Am Vormittag werden die Aktien den Anlegern zugeteilt und später beginnt der Handel auf dem freien Markt. Aktienkurse schwanken am ersten Handelstag oft erheblich, was jedoch von Underwritern stabilisiert werden kann

Um die Volatilität zu verringern, können Underwriter zusätzliche Aktien kaufen und verkaufen, was Kursschwankungen ausgleichen kann. Wenn die Nachfrage schwach ist und der Kurs fällt, können sie Aktien von Anlegern zurückkaufen, um hierdurch den Aktienkurs anzukurbeln.

Wichtig: Es sei darauf hingewiesen, dass die eigentliche Arbeit erst nach dem IPO beginnt. Ein IPO stellt kein kurzfristiges Unterfangen dar. Anschließend muss nämlich sichergestellt werden, dass Unternehmen ihr Momentum beibehalten und über Jahre hinweg erfolgreich als öffentliche Körperschaften agieren. Dazu gehört die Anpassung an eine verstärkte regulatorische und mediale Kontrolle, die Entwicklung einer Kommunikationsstrategie, um das Marktinteresse auch nach dem Börsengang zu bewahren, Aktionärsversammlungen, die Erfüllung von Finanzzielen und die Gewinnung von richtigen Investoren.

Wie viel kostet ein IPO?

Im Regelfall liegen die IPO-Kosten für ein kleines Unternehmen bei etwa £180.000. Obwohl der Betrag nicht geringfügig ist, rechtfertigen die möglichen Gewinne die Gebühren. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

Vorteile eines IPOs

Der Wandel zur Aktiengesellschaft ist ein kostspieliger und zeitaufwändiger Prozess, der jedoch erhebliche Vorteile mit sich bringt.

Kapitalzugang: Der größte Vorteil eines IPOs ist die Kapitaleinwerbung. Unternehmen können mit einem IPO erhebliches Kapital einwerben, um hierdurch neue Technologien oder andere Unternehmen zu erwerben, in Forschung und Entwicklung zu investieren, Schulden zu tilgen, neue Mitarbeiter einzustellen oder viele andere Geschäftsmöglichkeiten zu finanzieren.

Höhere Bekanntheit: Ein IPO bietet Unternehmen Zugang zu einer breiteren Investorenbasis und schafft ein größeres Bewusstsein für die Produkte und Dienstleistungen. Diese höhere Sichtbarkeit kann einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Unternehmen in derselben Branche verschaffen und den Marktanteil erhöhen.

Top-Talente anziehen: Unternehmen können Aktienoptionen als Bonus oder Teil des Vertrags anbieten, um wichtige Mitarbeiter zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden.

Ausstiegsmöglichkeiten: In der Regel investieren Unternehmensgründer viel Zeit, Geld und Ressourcen, um ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Oft sind diese frühen Geldgeber jahrelang aktiv, ohne eine nennenswerte finanzielle Rendite zu erhalten. Ein IPO bietet ihnen eine Ausstiegsmöglichkeit, bei der sie erhebliche finanzielle Belohnungen für ihre Beiträge erhalten können. Risikokapitalgeber nutzen häufig IPOs, um von erfolgreichen Unternehmen zu profitieren, die sie mitgegründet haben.

Nachteile eines IPOs

Vor dem Börsengang sollten einige Nachteile berücksichtigt werden.

Kostenfaktor: Ein Börsengang via IPO ist kostspielig. Die Underwriter-Provision fällt hierbei mit 3% bis 7% am höchsten aus. Zu den weiteren Kosten zählen Anwalts- und Börsenzulassungskosten sowie Anmeldegebühren der Wertpapierkommission.

Verstärkte Kontrolle und Rechenschaftspflicht: Öffentlich gehandelte Unternehmen unterliegen der Kontrolle der Aufsichtsbehörden und müssen gleichzeitig die Erwartungen des Marktes erfüllen. Die Offenlegungsvorschriften verlangen, Finanzberichte, Steuer- und andere Geschäftsinformationen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Einiges davon kann vertraulich sein und ist auch Wettbewerbern zugänglich.

Kontrollverlust: Ein IPO verwässert den Eigenanteil am Unternehmen. Aktionäre erhalten Stimmrechte und können Unternehmensentscheidungen durch den Verwaltungsrat effektiv kontrollieren. Wenn Aktionäre einen bedeutenden Anteil an einem Unternehmen erwerben, können diese sogar Entscheidungen des Managements außer Kraft setzen oder sogar Manager und Direktoren entlassen.

Erhöhter Zeit- und Ressourcenbedarf: Als Aktiengesellschaft müssen umfangreiche Berichte erstellt werden, einschließlich Quartals- und Jahresabschlüsse. Diese Verpflichtungen erfordern einen erheblichen Zeitaufwand der Geschäftsleitung und anderen Mitarbeitern und verursachen zusätzliche Kosten.

Sperrfristen: Unternehmensinsider wie Mitarbeiter und Frühinvestoren können ab dem ersten Handelstag 90 bis 180 Tage lang keine Aktien handeln. Damit soll verhindert werden, dass Großinvestoren den Markt mit Aktien überschwemmen, was den Aktienkurs nach unten drücken könnte.

IPOs auf einen Blick

Nächste Schritte

Wenn Ihr Unternehmen plant, durch einen Börsengang Kapital einzuwerben, freuen wir uns auf Ihre Anfrage.

Der einfachste Weg besteht darin, ein kostenloses Gutachten anzufordern. Anhand von wenigen Informationen über Ihr Unternehmen und Ihren Kapitalbedarf können wir Ihnen eine schnelle Einschätzung per E-Mail zuschicken. In den meisten Fällen können wir Ihnen sagen, ob Ihr Unternehmen für den Börsengang bereit ist.

Wir werden Sie auch dann informieren, wenn wir der Meinung sind, dass Swordblade & Co. Sie bei Ihren Emissionsplänen unterstützen kann und liefern Ihnen hierzu wertvolle Informationen.

Alternativ empfehlen wir Ihnen, eine kostenpflichtige Beratung mit einem unserer Partner zu vereinbaren, um ausführlich die Emissionspläne Ihres Unternehmens zu besprechen. Das Beratungsgespräch ist in der Regel innerhalb weniger Tage verfügbar und der schnellste Weg, um alle Ihre Fragen detailliert zu beantworten.