BÖRSENGANG AUF DEM
OPEN MARKET
IN FRANKFURT

Technische Anbindung:  Hervorragend

Investorenreichweite: Weltweit, vor allem Europa

Emissionsprospekt nötig: Nein

Allgemeine Projektkosten zum Börsengang: €/$: 80.000 (Bond)

Dual Listing: Nicht verfügbar

Der Open Market (ehemals Freiverkehr) dient in erster Linie dem Handel mit ausländischen Aktien. Emittenten unterliegen geringeren Transparenzanforderungen als an der Börse Frankfurt.

Das sagt Sebastian Sauerborn:

„Wir empfehlen den Open Market in Frankfurt nur für Anleihen. Seit Frankfurt den Open Market vor einigen Jahren umstrukturiert hat, ist es viel einfacher, Aktien in Wien zu listen, um sie hierdurch auch auf der Frankfurter Handelsplattform XETRA anzubieten.“

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Der Open Market (ehemals Freiverkehr) dient in erster Linie dem Handel mit ausländischen Aktien. Emittenten unterliegen geringeren Transparenzanforderungen als an der Börse Frankfurt.

Warum sich der Open Market Frankfurt auszahlt

Der Open Market befindet sich in Frankfurt, einem der führenden Wirtschaftszentren Europas. Früher wurden Geschäfte, die nicht zum amtlichen Börsenhandel gehörten, auf dem Bürgersteig vor dem offiziellen Markt abgewickelt. Der inoffizielle Handel findet heutzutage in einem organisierten Markt statt, der nicht nach EU-Recht, sondern von der Frankfurter Börse reguliert wird.

Dieser regulierte Freiverkehr wurde 2005 in Open Market umbenannt und hat relativ geringe Transparenzpflichten. Unternehmen müssen keinen Emissionsprospekt und nur relativ wenig Informationen bereitstellen.

Der Großteil der im Open Market gehandelten Aktien stammt von ausländischen Unternehmen, aber auch deutsche Unternehmen sind vorhanden. Emittenten können in eines der folgenden Segmente des Open Markets aufgenommen werden:

Scale: Dieses Segment soll Small Caps bei der Kapitaleinwerbung unterstützen und die Tür für nationale und internationale Investoren öffnen. Emittenten müssen Transparenzstandards erfüllen, die höher sind als die des Quotation Boards.

Quotation Board: Dieses Segment ist für Emittenten, deren Aktien bereits an einem anderen internationalen oder inländischen Handelsplatz wie dem Aquis Growth Market notiert sind. Das Dual Listing ermöglicht es Unternehmen, von einem verbesserten Kapitalzugang, zusätzlicher Liquidität und Aktien, die länger gehandelt werden können, zu profitieren.

Ein wesentlicher Vorteil des Open Markets besteht darin, dass die Frankfurter Börse Xetra betreibt, die wahrscheinlich fortschrittlichste Handelsplattform weltweit. Xetra ist unglaublich schnell, effizient und ideal für Wertpapiere mit hoher Liquidität. Handelsunternehmen profitieren von einer schnellen Ausführung, hoher Transparenz, geringen Handelskosten und guter Anbindung. Die meisten internationalen Broker sind an Xetra angebunden. Andere Märkte wie NASDAQ oder Aquis haben lediglich Anbindung zu einigen nationalen Brokern und alten proprietären Technologien.

Wir empfehlen den Open Market für Unternehmensanleihen, bei denen die Mindestumsatzanforderungen für die Eigenkapitalaufnahme nicht gelten. Zu den wesentlichen Kriterien für die Notierung von Anleihen zählen der Emissionsprospekt, eine zweijährige Firmengeschichte und ein Anleihevolumen von mindestens €20 Millionen. Die maximale Stückelung der Anleihe beträgt hierbei €1.000.

Open Market Frankfurt Kriterienliste

Für Unternehmen, die den Handel im Open Market Frankfurt beantragen, sind die Anforderungen einfacher als im regulierten Markt und es bestehen darüber hinaus keine Folgepflichten.

Wichtige Punkte des Open Markets

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