Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wenn Sie Fragen haben, sollten Sie zunächst einmal hier schauen, ob diese vielleicht bereits beantwortet wurden. Wir haben die häufigsten Fragen zu den Themen “Investoren finden”, “Börsengang”, “PRivate Placements” und “UK PLC und Brexit” für Sie zusammengefasst. Sollte Ihre Frage nicht mit dabei sein, können Sie uns gerne unverbindlich kontaktieren.

Börsengang

  • Was ist der Unterschied zwischen IPO und Börsenlisting?
    Während beim Initial Public Offering Unternehmensanteile zur Kapitaleinwerbung an neue Investoren verkauft werden, ist ein Listing vor allem als ein Exit-Szenario für bereits bestehende Anleger gedacht. Darüber hinaus gibt es noch weitere Unterschiede zwischen Börsenlisting und IPO, die Ihnen bei der Auswahl der passenden Option helfen.
  • Was kostet ein Börsengang?
    Ein Börsenlisting kann bereits für 250.000€ bis 350.000€ realisiert werden, während ein IPO Sie oft deutlich teurer zu stehen kommt. Allgemein gilt: Liegen 250.000€ außerhalb Ihres Budgets, sollten Sie mit dem Börsengang zunächst noch warten.
  • Wie lange dauert ein Börsengang?
    Von der Due Diligence bis hin zur tatsächlichen Börsennotierung vergehen etwa 6 bis 12 Monate. Wie lange das Going Public im Einzelfall dauert, hängt dabei mitunter vom jeweiligen Börsenplatz und Ihrer individuellen Vorbereitung auf das Unterfangen ab. Ein Börsenlisting kann hingegen deutlich schneller realisiert werden, da einige der zeitaufwendigsten Aspekte eines IPO wegfallen.
  • An welchen Börsenplätzen kann ich mein Unternehmen notieren lassen?
    Wir helfen Ihnen beim Listing oder IPO an den börsenregulierten Segmenten des OTC in New York, des AQSE in London, des Nasdaq in Kopenhagen oder der Wiener Börse. Gerade für KMUs sind diese Börsenplätze bestens für den Schritt an die Öffentlichkeit geeignet.
  • Wie viele Aktionäre braucht mein Unternehmen für einen Börsengang?
    Das hängt stark davon ab, an welchem Börsenplatz die Notierung stattfinden soll. Während manche Börsenplätze gar keine konkrete Mindestanzahl vorgeben, fordern andere etwa ein Minimum von 100 Gesellschaftern.
  • Die UK PLC und Brexit

  • Ist die UK PLC trotz Brexit noch sinnvoll als Holding?
    Trotz etwaiger Unsicherheiten aufgrund von Brexit überwiegen aus unserer Sicht die Vorteile einer UK PLC. Wir empfehlen diese Gesellschaftsform deshalb nach wie vor zur Verwendung als Holding.
  • Muss ich mit einer UK PLC doppelt Steuern zahlen?
    Bei einer Tochtergesellschaft in einem EU-Land wird unter Umständen zusätzlich eine Quellensteuer fällig. Durch die derzeitigen Regelungen kann jedoch der Effekt einer solchen Doppelbesteuerung neutralisiert werden.
  • Investoren finden

  • Können Sie uns Investoren beschaffen?
    Nein, das Einwerben von Investoren gehört nicht zu den von uns angebotenen Leistungen.Natürlich helfen wir trotzdem, wann immer es geht. Ist uns etwa jemand bekannt, der konkretes Interesse an Ihrem Unternehmen oder Ihrer Branche hat, stellen wir gerne kostenlos und unverbindlich den Kontakt her.
  • Habe ich durch einen Börsengang automatisch Investoren sicher?
    Die Notierung an einer Börse ist ohne Zweifel ein Argument, welches für die Investition in Ihr Unternehmen spricht. Dennoch spielen dabei zum einen viele weitere Faktoren eine Rolle, zum anderen müssen Investoren in jedem Fall aktiv angeworben werden – in der Regel ist das ein Vollzeit-Job für etliche Monate.
  • Wie wahrscheinlich finde ich bei einer Roadshow interessierte Investoren?
    Die Reise kann noch so gut geplant sein; garantiert ist natürlich auch bei dieser Form der Kapitaleinwerbung nichts. Ein wichtiger Indikator für den Erfolg einer Roadshow ist aber in jedem Fall das eigene Engagement bei den Treffen mit potenziellen Anlegern.
  • Private Placements

  • Darf eine amerikanische Gesellschaft in Europa ein Private Placement verkaufen?
    Das ist je nach Fall unterschiedlich und erfordert eine genaue rechtliche Prüfung. Im Mittelpunkt stehen jedoch immer die Regulierung am Ort, an welchem der Investor beworben wird.
  • Was ist ein Private Placement Memorandum?
    Dabei dreht es sich um eine Art kompakte Version eines Wertpapier-Prospektes. Sind Sie bei einer Privatplatzierung von der Prospektpflicht entbunden, empfiehlt sich an dessen Stelle die Ausgabe eines Private Placement Memorandums, um Investoren gegenüber dennoch maximale Transparenz zu zeigen.